Über mich 

Ich lebe in Witten, am südlichen Rand des Ruhrgebietes, einem Spannungsraum zwischen Städten, Industrie, Verkehrswegen und Natur. Vielleicht wäre es passender, hier nicht von „Natur“ zu sprechen, sondern von vielfältig überformten Freibereichen. Die Natur sucht sich hier Nischen und alle Lebensformen brauchen viel Anpassungsfähigkeit.
 
Nicht zuletzt dieser Umstand und der Wunsch, die Natur hauptsächlich vor der Haustüre und nicht auf weiten Fernreisen zu finden, hat mich zu meiner besondere Leidenschaft, der Makrofotografie geführt. Hier lässt sich noch beobachten wie freie Wesen ihren Lebenszyklen folgen und ganze Welten im Kleinen existieren. 
 
Faszination und Verbundenheit beschreiben mein Verhältnis zur Natur wohl am besten. Gewachsen ist dies schon früh, man lehrte mich aufmerksam zu beobachten und die 

natürliche Ästhetik der Natur zu erkennen und zu genießen. 

 
War das Fotografieren erst ein Hilfsmittel zur Bestimmung und Dokumentation des Gesehenen, suche ich heute immer wieder nach nach den passenden fotografischen Mitteln, meiner Sichtweise und Faszination Ausdruck zu geben. 
Sollte ich mich eher von dem Abbild entfernen, um dem Wesentlichen näher zu kommen? Manchmal ist das der richtige Weg. Ein anderes Mal berührt die stimmungsvolle Darstellung, die ungewohnte Perspektive oder der besondere Moment.
 
Wenn Naturfotografie unsere Gefühle anspricht, kann sie zu einem wichtigen Medium für den Naturschutz werden. Sie kann Brücken bauen zu vielem, was nicht Bestandteil unseres täglichen Lebens ist und wir können lernen es zu verstehen und den Wert zu erkennen. 
Darin sehe ich eine maßgebliche Bedeutung von Naturfotografie und ihre Aufgabe.
 

Die IndustrieInsekten waren bisher mein größtes und bedeutendes Fotoprojekt, eine Wanderausstellung des LWL (Landschaftsverband Westfalen Lippe). 

 

Ich bin im Leitungsteam der  Naturfotogruppe im Fotoclub ObjektivArt96, Mitglied im Nabu, im Naturschutz Hattingen e.V., der GDT.

 

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